Zu Gast im Kunstverein Wolfenbüttel

Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a und 7c hatten in der vergangenen Woche die
Gelegenheit, die Arbeit der Künstlerin Lucila Pacheco Dehne kennenzulernen. Die Ausstellung mit
dem Titel „a fence is a fence is a fence – to break“ setzt sich mit Themen wie Grenzen, Erinnerung
und Widerstand auseinander.
Im Gespräch mit der Künstlerin und Kunstvermittlerin Louisa Schrimpf erhielten die Schülerinnen
und Schüler zunächst eine Einführung in die Ausstellung. Im Zentrum stand dabei die
Auseinandersetzung mit den zeitgenössischen bildhauerischen Arbeiten, die mit Materialien wie
Draht, Keramik und Zinnguss gefertigt sind.
Die Werke thematisieren unter anderem Pfanzen und ihre Samen, die – oft unbeabsichtigt und
verborgen – über das Meer nach Europa gelangten, etwa in Schuhsohlen, Taschen oder Stoffen.
Diese unscheinbaren Wege der Verbreitung greift die Künstlerin auf und verbindet sie mit
historischen sowie gesellschaftlichen Fragestellungen.
Anschließend wurden die Schülerinnen und Schüler selbst kreativ: In einem praktischen Teil
gestalteten sie eigene Drahtskulpturen, die sich mit Formen aus der Natur sowie mit den Ideen von
Grenzen und Verbindungen auseinandersetzten.
Die entstandenen Arbeiten wurden anschließend als Teil der Ausstellung präsentiert – eine
besondere Würdigung für die Schülerinnen und Schüler, ihre eigenen Werke im Ausstellungsraum
wiederzufinden.
Der Ausstellungsbesuch bot die Möglichkeit, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern aktiv
mitzugestalten. Gleichzeitig regte die Auseinandersetzung mit den Werken dazu an, über Themen
wie Migration, Grenzen und Erinnerung nachzudenken und diese mit der eigenen Lebenswelt in
Beziehung zu setzen.