Schülerinnen und Schüler der Klassen 7a und 7c haben mit der Künstlerin Louisa Schrimpf einen
gemeinsamen Workshop durchgeführt. In jeweils einer Doppelstunde wurde die beim
Ausstellungsbesuch besprochene Thematik aufgegriffen und selbst künstlerisch-praktisch
weiterentwickelt.
Aus einzelnen Ranktrieben von Pflanzen entstanden große Rankpflanzen, die sich durch den Raum
bewegen, sich verdichten und in den Raum ausgreifen. Inspiriert von den Werken der Künstlerin
Lucila Pacheco Dehne, die sich mit den verborgenen Wegen von Pflanzen und Samen über Grenzen
hinweg beschäftigt, setzten die Schülerinnen und Schüler diese Ideen nun mit eigenen Händen um.
Mit einfachen Materialien schufen sie aus Draht filigrane Plastiken, die anschließend zu
Installationen im Raum wurden. Die Themen der Ausstellung – Grenzen, Verbindungen und
Wachstum – wurden selbst erfahrbar und die Jugendlichen erlebten, wie aus kleinen, unscheinbaren
Elementen etwas Großes und Zusammenhängendes entstehen kann: ein Bild für das, was Pflanzen
auf ihren langen Reisen über Meere und Kontinente leisten.
Der Workshop zeigte eindrücklich, wie eng Betrachten und eigenes Gestalten miteinander
verbunden sein können – und wie Kunst dazu einlädt, die Welt mit anderen Augen zu sehen und auf
sie künstlerisch-praktisch zu reagieren.
Unser Dank gilt Louisa Schrimpf, die die Schülerinnen und Schüler mit großer Offenheit und
Fachkenntnis durch den Workshop begleitet hat und ihnen ermöglichte, künstlerische Prozesse
hautnah zu erleben und mitzugestalten.
Theresia Träger
