• Fachkollegium
  • Herr Torsten Urbansky (Fachkonferenzleiter)
  • Frau Antonia Bethke
  • Frau Mareike Scherenhorst
  • Frau Mareike Schlüter
  • Frau Nicole Marzec

Lehrwerke

Übersicht der Lehrwerke:

Lernmittel im Fach Spanisch

Unterrichtsinhalte

Ab dem Schuljahr 2025/26 gilt für das Fach Spanisch das neue Kerncurriculum, das mit einem neuen Lehrwerk umgesetzt wird. Anbei finden Sie das aktualisierte Kerncurriculum für die Jahrgänge 6 und 7. Das bisherige Curriculum mit dem alten Lehrbuch bleibt zum besseren Verständnis vorübergehend weiterhin auf der Homepage einsehbar.

Für die Schuljahrgänge 8 bis 10 gilt weiterhin das Kerncurriculum Spanisch für die Sek I vom 01. August 2024.

Details sind abrufbar unter: nibis.de

Für die gymnasiale Oberstufe gilt seit dem 01. August 2018 das neue Kerncurriculum Spanisch für das Gymnasium. Details sind abrufbar unter: nibis.de

Fachcurriculum – Sekundarstufe I

 Fachcurricula für das Fach Spanisch als zweite Fremdsprache ab Jahrgang 6

Fachcurriculum für das Fach Spanisch als dritte Fremdsprache ab Jahrgang 8

Curriculum für Spanisch als dritte Fremdsprache

Fachcurriculum -Sekundarstufe II

Fachcurriculum für das Fach Spanisch als fortgeführte Fremdsprache

Inhalte für Spanisch als weitergeführte Fremdsprache

Fachcurriculum für das Fach Spanisch als neubeginnende Fremdsprache

https://www.grosse-schule.de/wp-content/uploads/2019/06/Schulinternes_Curriculum_Spanisch26_06_2019.pdf

Abitur

  • Einheitliche Prüfungsanforderungen in der Abiturprüfung Spanisch: nibis.de

Bewertung

Sekundarstufe I:

In den Klassenarbeiten der Sekundarstufe I werden die Kompetenzen escuchar (Hörverstehen), leer (Leseverstehen), escribir (Schreiben) und mediación (Sprachmittlung) überprüft.

Zu den mündlichen Leistungen zählen u.a.:

  • Beiträge zum Unterrichtgespräch
  • mündliche Überprüfungen
  • (digitale) Präsentationen
  • Vokabel/Grammatiktests / Unterrichtsdokumentationen
  • Ergebnisse von Partner- und Gruppenarbeiten

Die Note setzt sich bei zwei Klassenarbeiten pro Halbjahr aus 60% mündlicher Leistung und 40% schriftlicher Leistung zusammen (Jahrgangsstufe 6 – 10).

 

Sekundarstufe II

In der Sekundarstufe II ist die Gewichtung ebenfalls 60% mündlich und 40% schriftlich.

Zu den mündlichen Leistungen zählen u.a.:

  • Teilnahme am Unterrichtsgespräch
  • Informationen sichten, gliedern und bewerten / z.B. Internetrecherchen
  • Ergebnisse von Partner- und Gruppenarbeiten
  • Unterrichtsdokumentation
  • (digitale) Präsentationen
  • mündliche Überprüfungen / kurze schriftliche Lernkontrollen
  • häusliche Vor- und Nachbereitung

Sprechprüfung

An der Großen Schule finden die Sprechprüfungen Spanisch im 7. (Niveau A2) und 9. Jahrgang (Niveau B1) statt. Sie ersetzen die dritte oder vierte Klassenarbeit im zweiten Halbjahr. Die Sprechprüfung umfasst die drei Bereiche:

  • Interview
  • Monologisches Sprechen
  • Dialog

Weiterführende Informationen zu den Sprechprüfungen:

https://bildungsportal-niedersachsen.de/

Sprechprüfung (PDF)

Operatoren

DELE

(Diplomas de Español como Lengua Extranjera, offizielle Zertifikate zum Nachweis spanischer Sprachkenntnisse)

Weiterführende Informationen zum Fach Spanisch in Niedersachsen

Weiterführende Links

Bundeswettbewerb Fremdsprachen:
https://www.bundeswettbewerb-fremdsprachen.de/

Deutscher Spanischlehrerverband:
http://www.hispanorama.de/de/startseite.html

Austauschprogramme

Schüleraustausch mit Alcázar de San Juan – Sprache, Alltag und Freundschaft erleben

Der Schüleraustausch mit dem IES Miguel de Cervantes in Alcázar de San Juan ist inzwischen ein fester Bestandteil des Austauschprogramms der Großen Schule. Er eröffnet unseren Schülerinnen und Schülern die besondere Möglichkeit, Spanien nicht nur aus dem Lehrbuch kennenzulernen, sondern unmittelbar in den spanischen Alltag einzutauchen.

Im Mittelpunkt des Austausches steht dabei vor allem die Begegnung: deutsche und spanische Schülerinnen und Schüler verbringen Zeit miteinander, lernen sich kennen, entdecken Gemeinsamkeiten und Unterschiede und erleben, wie Sprache im echten Leben funktioniert. Genau darin liegt der besondere Wert eines Schüleraustausches. Spanisch wird nicht mehr nur im Klassenraum gesprochen, sondern beim gemeinsamen Essen, in der Schule, in den Familien, auf Ausflügen, beim Einkaufen, beim Spaziergang durch die Stadt oder einfach im Gespräch unter Jugendlichen.

Alcázar de San Juan liegt in Castilla-La Mancha, etwa zwei Stunden von Madrid entfernt. Die Stadt hat rund 30.000 Einwohnerinnen und Einwohner und bietet ideale Bedingungen für einen Schüleraustausch: Sie ist überschaubar, schön, sicher und zugleich lebendig. Unsere Schülerinnen und Schüler können sich dort nach einer kurzen Eingewöhnung gut selbstständig bewegen und erleben eine spanische Kleinstadt, in der Alltag, Tradition und Gastfreundschaft unmittelbar erfahrbar werden.

Ein zentraler Bestandteil des Austausches ist das Leben in den spanischen Gastfamilien. Dort lernen die Schülerinnen und Schüler das spanische Familienleben aus nächster Nähe kennen: gemeinsame Mahlzeiten, andere Tagesrhythmen, neue Gewohnheiten, spanisches Essen, Gespräche am Tisch und das herzliche Miteinander im Alltag. Gerade diese Erfahrungen bleiben oft besonders lange in Erinnerung, weil sie zeigen, dass interkulturelles Lernen nicht abstrakt ist, sondern ganz konkret im Zusammenleben entsteht.

Auch das spanische Schulleben spielt eine wichtige Rolle. Die Schülerinnen und Schüler besuchen gemeinsam mit ihren Austauschpartnerinnen und Austauschpartnern den Unterricht am IES Miguel de Cervantes und erleben, wie Schule in Spanien funktioniert. Dabei erfahren sie, dass Verständigung nicht immer perfekte Grammatik voraussetzt. Oft reichen Mut, Offenheit, ein paar gute Wörter, Gestik, Humor und die Bereitschaft, sich aufeinander einzulassen.

Neben dem Schulbesuch bietet der Austausch Einblicke in Kultur, Geschichte und Traditionen der Region. Castilla-La Mancha ist eng mit Miguel de Cervantes und Don Quijote verbunden. Die berühmten Windmühlen, spanische Plätze, regionale Spezialitäten, historische Städte und die besondere Landschaft machen deutlich, dass Spanien weit mehr ist als Strand und Urlaub. Die Schülerinnen und Schüler erleben ein authentisches Spanien, in dem Sprache, Kultur und Alltag zusammengehören.

Besonders wertvoll ist der Austausch, weil hier echtes, authentisches Spanisch gesprochen wird. Die Schülerinnen und Schüler hören verschiedene Stimmen, Sprechgeschwindigkeiten und Alltagssituationen. Sie merken, dass sie bereits viel verstehen können, und gewinnen häufig deutlich mehr Selbstvertrauen im Umgang mit der Sprache. Aus Vokabeln und Grammatik wird Kommunikation. Aus Unterricht wird Begegnung.

Im Vordergrund steht dabei nicht ein touristisches Programm, sondern das Beisammensein der Jugendlichen. Gemeinsame Aktivitäten, Gespräche, Unternehmungen in der Stadt, Schulprojekte und die Zeit in den Familien schaffen persönliche Verbindungen. Oft entstehen dabei Freundschaften, die weit über die Austauschzeit hinausreichen.

Der nächste Besuch der spanischen Schülerinnen und Schüler in Wolfenbüttel ist für Dezember 2026 geplant, in der letzten Woche vor den Weihnachtsferien. Der Gegenbesuch unserer Schülerinnen und Schüler in Alcázar de San Juan soll voraussichtlich vor den Osterferien 2027 stattfinden.

Der Austausch mit Alcázar de San Juan ist damit ein wichtiger Baustein des internationalen Profils der Großen Schule. Er verbindet Sprachlernen mit Persönlichkeitsentwicklung, kultureller Bildung und europäischer Begegnung. Für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler ist er eine großartige Erfahrung: Sie lernen Spanien von innen kennen, wachsen sprachlich und persönlich über sich hinaus und erleben, dass Europa vor allem dort lebendig wird, wo Menschen einander begegnen.

Erfolgreicher und wachsender Schüleraustausch mit Chile an der Großen Schule Wolfenbüttel

Internationalität, Offenheit und moderner Fremdsprachenunterricht gehören fest zum Selbstverständnis der Großen Schule Wolfenbüttel. Ein besonders eindrucksvolles Beispiel dafür ist der stetig wachsende Schüleraustausch mit Chile, der sich nach einem erfolgreichen Start im Jahr 2025 inzwischen zu einem festen Bestandteil des schulischen Angebots entwickelt hat.

Im Jahr 2026 konnte das Programm deutlich ausgebaut werden: Insgesamt sechs chilenische Schülerinnen und Schüler – Amanda, Florencia, Alberto, Gaspar, Agustín und Juan – waren zu Gast an der Großen Schule. Sie nahmen regelmäßig am Unterricht teil, lebten in deutschen Gastfamilien und waren vollständig in den schulischen Alltag integriert. Der Aufenthalt ermöglichte ihnen nicht nur eine deutliche Verbesserung ihrer Deutschkenntnisse, sondern vor allem ein intensives Eintauchen in Kultur, Gesellschaft und Lebensweise in Deutschland.
Im Gegenzug reisen in den Sommerferien 2026 sechs Schülerinnen und Schüler der Großen Schule nach Chile. Dort besuchen sie verschiedene deutsche Schulen im Land und erleben den Alltag in chilenischen Gastfamilien. Gerade diese Verteilung auf unterschiedliche Regionen eröffnet vielfältige Perspektiven und ermöglicht einen besonders differenzierten Einblick in das kulturell und geografisch vielfältige Chile.

Zusammenarbeit mit GlobalMente

Die Organisation des Austauschs erfolgt inzwischen in enger Kooperation mit der Organisation GlobalMente. Diese verfügt über langjährige Erfahrung im deutsch-chilenischen Austausch und begleitet die Teilnehmenden professionell und individuell. Das Team bringt umfangreiche eigene Auslandserfahrungen mit und kennt sowohl die Perspektive der Jugendlichen als auch die Erwartungen der Familien.
GlobalMente legt großen Wert auf eine sorgfältige Auswahl der Gastfamilien, eine intensive Vorbereitung sowie eine kontinuierliche Betreuung vor Ort. Dadurch entsteht ein sicherer und verlässlicher Rahmen, der es den Schülerinnen und Schülern ermöglicht, sich voll auf ihre interkulturellen Erfahrungen einzulassen. Chile selbst bietet dafür sehr gute Voraussetzungen: Das Land gilt als stabil, sicher und verfügt über eine gut ausgebaute Infrastruktur sowie ein leistungsfähiges Bildungssystem.

Pädagogischer Mehrwert und gelebte Internationalität

Der Austausch zeichnet sich durch seine hohe Qualität und Intensität aus. Wie auch auf der Schulwebsite dokumentiert, ist er vielfältig, fruchtbar und nachhaltig gestaltet. Besonders im Spanischunterricht zeigt sich der große Mehrwert: Authentische Kommunikation, spontane Gespräche und reale Begegnungen machen Sprache lebendig und praxisnah.
Ein Beispiel dafür ist der gemeinsam produzierte Podcast „Chilenos en Alemania – La aventura empieza“, in dem die Austauschschüler ihre Eindrücke schildern. Sie berichten von einer offenen, respektvollen Atmosphäre und einem Schulalltag, der von gegenseitiger Neugier geprägt ist. Anfangs wahrgenommene Zurückhaltung werde schnell durch Vertrauen und Offenheit ersetzt.
Auch kulturelle Unterschiede werden bewusst wahrgenommen: Deutschland wird als strukturiert, sicher und zuverlässig beschrieben. Besonders auffällig sind die Pünktlichkeit und der klar organisierte Schulalltag. Gleichzeitig stellt das winterliche Klima für viele eine Herausforderung dar, da sie ihre Sommerferien in Deutschland verbringen.

Warum Chile?

Chile ist als Partnerland in besonderer Weise geeignet. Historische Verbindungen durch deutsche Einwanderung sind bis heute sichtbar, gleichzeitig bietet das Land eine enorme kulturelle und geografische Vielfalt – von der Atacama-Wüste im Norden bis zu den grünen Landschaften im Süden.
Diese Vielfalt ermöglicht es den Teilnehmenden, unterschiedliche Lebensrealitäten kennenzulernen und ihre eigene Perspektive zu erweitern. Der Austausch ist dabei bewusst keine touristische Reise, sondern eine tiefgehende interkulturelle Erfahrung, die auf Integration, Alltagserleben und persönliche Entwicklung ausgerichtet ist.

Sprachliche und persönliche Entwicklung

Der deutsch-spanische Austausch erweist sich als besonders gewinnbringend. Die Schülerinnen und Schüler verbessern ihre Sprachkenntnisse nachhaltig, da sie diese im Alltag aktiv anwenden. Gleichzeitig stärken sie ihre Selbstständigkeit, ihre Kommunikationsfähigkeit und ihre interkulturelle Kompetenz.
Darüber hinaus entstehen häufig langfristige Freundschaften, die über den Austausch hinaus bestehen bleiben und den internationalen Gedanken weitertragen.

Die Atacama Xperience

Ein besonderes Highlight des Programms ist die freiwillige Teilnahme an der sogenannten „Atacama Xperience“. Dabei handelt es sich um eine einwöchige Reise in die Atacama-Wüste im Norden Chiles. Die Teilnehmenden erleben dort gemeinsam mit anderen Austauschschülern eine einzigartige Naturlandschaft und vertiefen ihre interkulturellen Kontakte. Diese Erfahrung ergänzt den Austausch um eine außergewöhnliche gemeinsame Perspektive.

Perspektiven und Ausblick

Der Austausch mit Chile hat sich im Jahr 2026 als außerordentlich erfolgreich erwiesen. Die gestiegene Teilnehmerzahl, die positiven Rückmeldungen sowie die professionelle Organisation durch GlobalMente bilden eine stabile Grundlage für die weitere Entwicklung des Programms.
Ziel ist es, den Austausch langfristig auszubauen und noch mehr Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, internationale Erfahrungen zu sammeln. Die Große Schule Wolfenbüttel unterstreicht damit ihr Profil als moderne, weltoffene Bildungseinrichtung, in der Internationalität nicht nur vermittelt, sondern aktiv gelebt wird.

Weitere Informationen erhalten interessierte Familien und Schülerinnen und Schüler über die Schule oder direkt über GlobalMente.

Torsten Urbansky

Website: https://www.globalmentechile.com

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