Im Rahmen der dezentralisierten Projektorganisation der Schule wurden 2014 erstmals zwei- bis dreitägige Projekte mit den 6. Klassen durchgeführt, drei davon in Zusammenarbeit mit der museumspädagogischen Abteilung des Herzog Anton Ulrich-Museums in Braunschweig, eines mit einer Kostümbildnerin und  abschließendem Theaterbesuch in Braunschweig.
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"Fantastische Bauten zwischen Buchdeckeln" in der Herzog August Bibliothek

Viele kennen das Rizzi-Haus in Braunschweig oder das Phaeno in Wolfsburg. Die Vielfalt anderer fantastischer Bauten wurde für die Klasse 6c durch den Besuch der Herzog August Bibliothek greifbar. Dort standen den Schülern eine Vielzahl von Büchern zu verschiedenen fantastischen Bauten zur Verfügung. Die Bauten wurden hinsichtlich ihres besonderen Daches, der ungewöhnlichen Fenster- oder Wandgestaltung, ihrer Verzierung, der Innenraumgestaltung oder ihres Standortes untersucht. Das Studieren der Architektur mittels eigener Skizzen gewährte Einsichten in die verschiedenen Möglichkeiten bei der Architekturgestaltung.
Ein besonderer Dank geht an Herrn Stuhlmann, der das Material in Absprache mit Frau Träger zur Verfügung gestellt hat und unterstützend bei der Sichtung des Materials zur Seite stand.

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„The Never Ending Stories“ im Kunstmuseum Wolfsburg

Das sich Wiederholende und Unendliche, thematisiert in Zeichnung, Plastik, Installation, Film und Video, hat uns - die Klasse 10a und 10b - während unseres Ausstellungsbesuchs ins Wolfsburg interessiert. Dies wurde vor allem durch die Exponate von Yayoi Kusam, Gregor Schneider und die  Arbeiten zum Möbiusband von Markus Raetz greifbar. Zu erfahren, dass sich ein weißer Kubus im Inneren durch Licht und Spiegel zu einem unendlichen Raum erweitert, die Wahrnehmung durch Gregor Schneiders Rauminstallation „Bad“ verunsichern wird und sich das Möbiusband theoretisch unendlich erweitern lässt, hat zu unerwarteten Eindrücken geführt.
Da leider die Zeit für die Vielzahl an Räumen und Exponaten zu kurz war, lohnt es sich sicherlich, noch einmal nach Wolfsburg zu fahren.

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Zu Besuch im Kunstverein Wolfenbüttel

Ein wandgroßes Netz aus bunten zarten Linien erwartete uns - die Klasse der 5b - an einem frühen grauen Mittwochmorgen beim Besuch im Kunstverein Wolfenbüttel. Dort sind die Bilder - Wandbilder, groß- und kleinformatige Arbeiten und Zeichnungen - von Olav Christopher Jenssen in der Ausstellung „The Pale Afternoon“ noch bis Ende Dezember zu sehen. Sie zeigen Motive, die zunächst abstrakt wirken, dann jedoch Formen der Natur - Organismen, Strukturen, Orte - preisgeben. So kann man in den kreisförmigen Bildern, die dem wandgroßen bunten Netz gegenüberliegen, wie unter einem Mikroskop kleine Organismen unterschiedlicher Form und Struktur entdecken. Einen anderen Ausschnitt wählt Olav Christopher Jenssen für seine Arbeiten, die aus der Fläche durch Einritzungen Berge, Spalten und Abbrüche hervortreten lassen. Neben der Reichhaltigkeit der Formenwelt konnten wir genau beobachten, wie auf den verschiedenen Oberflächen - Papier, Wand, Gips, Leinwand - mit den Techniken des Zeichnens, Malens, Tupfens und Kratzens Bilder entstehen. Mit kleinen Zetteln und Stiften ausgestattet machten wir uns nach dem ersten Rundgang auf den Weg, Formen und Strukturen zu sammeln. Im nachfolgenden Kunstunterricht nutzen wir die vom Künstler Olav Christopher Jenssen bekannten Techniken, um selbst Formen auf lackierten Spiegeln freizulegen. Wir danken dem Kunstverein Wolfenbüttel für die schöne Ausstellung und Louis Gemke, der uns durch die Ausstellung im Kunstverein geführt hat und im Unterricht bei der Umsetzung zur Seite stand.

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Mit Fotografie gestalten - Ein Workshop mit Johanna Daab

Am 18. und 19. Juni fanden in zwei fünften Klassen mit der Künstlerin Johanna Daab, die im Kunstverein Wolfenbüttel die Ausstellung „Glazed Rhythms“ präsentierte, Workshops statt. Die Künstlerin zeigte im Kunstverein bis zum 1. Juli Arbeiten, die mithilfe der analogen Schwarz-Weiß-Fotografie alltägliche Gegenstände in etwas Rätselhaftes verwandelt. Es entstehen dabei also nicht Abbilder der Gegenstände, sondern fantastisch anmutende neue Objekte. Dass also Fotografie nicht nur abbildet, sondern mit Licht und Komposition gestaltet, konnten die Schüler während des Workshops erleben. Auf lichtempfindliches Papier gelegte Gegenstände wurden dabei mit Strahlerlicht beleuchtet und anschließend gewässert. Die Lichtzeichnungen der Objekte zeigen etwas erstaunlich Neuartiges: Es entstehen poetische Darstellungen alltäglicher Objekte, neuartige Gegenstände und Fotografien mit erzählenden Momenten. Im anschließenden Gespräch waren die Bilder Anlass, über die Funktionen der Fotografie zwischen Abbilden und Inszenieren nachzudenken. Wir möchten uns ganz herzlich bei der Künstlerin Johanna Daab für die inhaltliche Gestaltung und engagierte Zusammenarbeit bedanken. Ein besonderer Dank geht auch an Stine Hollmann, die diesen Workshop vonseiten des Kunstvereins organisiert und uns bei der Durchführung unterstützt hat.

Lea Kröger und Theresia Träger

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Architekturprojekt einer zehnten Klasse an der Ostfalia Wolfenbüttel 

Ausgehend von Architekturplänen und -zeichnungen entwickelten die Schüler der 10b unter Anleitung von Herrn Professor Ligocki an einem Projekttag ein 3D-Modell des Altbaus der Großen Schule. Die SchülerInnen konstruierten an der Ostfalia Wolfenbüttel nicht nur den Baukörper des Altbaus mit lang gestrecktem Hauptriegel, Mittelrisalit und Eckrisaliten, sondern auch die die Schule charakterisierenden Flachbogen- und Rundbogenfenster, das Dach und die Eingangstür. Den für viele Schüler vertraute Schriftzug „Deo et studiosae juventuti“ fügten einige Gruppen auch hinzu. Am Ende entstand ein anschauliches, virtuell drehbares Architekturmodell. Dieses konnte dann in einem weiteren Schritt für den Druck vorbereitet und mithilfe eines 3D-Druckers in ein körperhaftes Modell umgewandelt werden. Am zweiten Projekttag wurde die Rekonstruktion des Altbaus als Grundlage für eine moderne Überformung des bestehenden Baus genutzt. Das Projekt wurde von der Ostfalia Wolfenbüttel ermöglicht. Besonderer Dank geht an Herrn Professor Dr. Andreas Ligocki für sein großes persönliches und fachliches Engagement bei der Vermittlung von Kenntnissen im Umgang mit dem 3D-Programm und Herrn Marvin Schieseck, der uns mit Rat und Tat zur Seite stand.

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