logo2Die Geographie, also im Wortsinn die Beschreibung der Erde, befasst sich heutzutage mit weit mehr, als der aus früheren Generationen bekannten Länderkunde. Nahezu alle Bereiche unseres Lebens haben eine Relevanz für den Raum, der aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden kann: Der blaue Planet aus der Sicht der ISS oder unser Vorgarten. Überall lassen sich Phänomene beobachten, die einem stetigen natürlichen Wandel unterworfen sind und die wir als Menschen ständig verändern. Erdkunde ist also mehr als eine bloße Bestandsaufnahme, als ein Beschriften von Karten oder als ein Auswendiglernen von Hauptstädten. Vielmehr werden Grundlagen gelegt für eine Orientierung im Raum, auch ohne Google und Navigationsgerät. Es werden Kompetenzen erworben, die eine Bewertung von Alltagsphänomenen ermöglichen und sich ein eigenes, von „Fake News“ unabhängiges, Bild von den Dingen zu machen, die um uns herum, in der Wolfenbütteler Innenstadt oder im globalen Klimageschehen passieren. Schließlich soll das Fach ein Bewusstsein für unsere Verantwortung  für unsere kulturelle, wirtschaftliche, politische und ökologische Umwelt schaffen und ein nachhaltiges Handeln als Akteur in einer immer komplexer werdenden Welt ermöglichen.
Aktuelle Themen wie der Klimawandel, Migration, Landwirtschaft, der Wandel unserer Städte oder die wirtschaftliche Globalisierung stehen im Zentrum unserer Arbeit und schnell wird bei einem genaueren Hinsehen klar, dass alles mit allem verbunden ist. Das Fach stellt die Schnittstelle von Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften dar, die einen vielfältigen Blick auf unseren Planeten und das Leben darauf ermöglichen.