Für die erfolgreiche Teilnahme an der Schüler-Ingenieur-Akademie Wolfenbüttel (SIA) erhielten im Rahmen einer kleinen Feierstunde 15 Schülerinnen und Schüler aus Wolfenbütteler Gymnasien, davon fünf Schülerinnen und Schüler der Großen Schule, und der IGS Wallstraße am 24.01.2018 ihre Zertifikate.


Sia 250In der Ausbildungswerkstatt der MAN Truck & Bus AG zeigten die Schülerinnen und Schüler vor den Projektpartnern, Eltern und Gästen aus Wirtschaft und Verwaltung ihre Ergebnisse. Elektrotechnik und Maschinenbau waren die Themen der einjährigen Akademie.
Im ersten Semester waren sie zu Gast in der Robert Bosch Elektronik GmbH und der Fakultät Elektrotechnik der Ostfalia. Dort beschäftigten sie sich mit dem Thema Datenübertragung. Im 2. Semester ging es zur MAN Truck & Bus AG und in die Fakultät Maschinenbau der Ostfalia. Hier waren CAD, 3D-Druck und Pneumatik die bestimmenden Themen. An der Ostfalia designte und gedruckte kleine LKW-Felgen mussten sortiert werden. Die Anlage dazu bauten die Schülerinnen und Schüler bei MAN auf. Angeleitet wurden sie von den  Azubis der Industriepartner. Sowohl technische Inhalte als auch Informationen zu Berufen, Aus- und Studiengängen wurden vermittelt.

„Ich finde es immer toll, wenn wir an die Hochschule oder in die Unternehmen kommen. Das erlaubt uns einen Blick über den Tellerrand“, erklärt Physiklehrer Dr. Markus Berndt, der die Jugendlichen durchgängig betreut hat. Wöchentlich zwei Stunden zusätzlich zum normalen Schulalltag - und natürlich freiwillig - nahm die Gruppe in der am Projekt beteiligten Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, in den Unternehmen oder in der Schule teil.

„Die SIA will die Schülerinnen und Schüler in ihrem Berufsorientierungsprozess unterstützen. Sie ist mehr als ein Praktikum im herkömmlichen Sinne“, so Susanne Harms, Koordinatorin der Wolfenbütteler Schüler-Ingenieur-Akademie von der Stiftung NiedersachsenMetall.
„Teilnehmer sollen Einblicke in typische ingenieurwissenschaftliche Arbeitsweisen erhalten und zukunftsweisende Techniken verstehen“. Wichtig sei der enge Erfahrungsaustausch für die Teilnehmer zwischen der Ostfalia und den beteiligten Unternehmen. „Sie sollen auch Kontakte zu Entscheidern der regionalen Wirtschaft knüpfen.“