onstruktion und Maschinenbau einmal ganz praxisnah erleben. Dies konnten die Schülerinnen und Schüler des Seminarfachs „Physikalische Freihandexperimente“ der 12. Jahrgangsstufe an der Großen Schule. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Ostfalia haben sie selbst ein Hightech Jo-Jo gebaut.

JoJo1 kl„Zunächst hat der Kurs die Grundlagen des Projektmanagements, die Funktionsweise und den Aufbau eines Jo-Jos sowie die Technologie des 3D-Drucks in der Schule vermittelt bekommen“, erläutert Physiklehrer Dr. Markus Berndt. Anschließend gab es drei Termine an der Hochschule bei Herrn Prof. Dr. Andreas Ligocki vom Institut für Konstruktion und angewandten Maschinenbau (IKAM) an der Ostfalia.
„Es war beeindruckend, die grundlegenden Dinge des 3D-Drucks mit einem FDM Dru-cker (Fused Deposition Modeling) vermittelt zu bekommen“, berichtet ein Schüler des Kurses begeistert. Außerdem wurden die Schülerinnen und Schüler auch in die Benut-zung des Konstruktionsprogramms Onshape eingeführt. Bei der zweiten Veranstaltung an der Hochschule konstruierten sie mit dem Programm Onshape dann die Jo-Jo Hälften am PC. Diese wurden anschließend an der Hochschule bzw. an der Großen Schule mit einem 3D-Drucker gedruckt. In der abschließenden Veranstaltung an der Ostfalia wurde das Jo-Jo zusammengebaut und getestet.
Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sichtlich viel Spaß. Dank der kompetenten und freundlichen Unterstützung des Instituts konnte den Kursteilnehmern auf sehr praktische Weise ein Eindruck in Digitalisierung und in fortschrittliche Fertigungsverfahren vermittelt werden. Eine Arbeitswelt,  in der sie vielleicht zukünftig auch tätig sein werden.

Frauke Wolff

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Drucken der Jo-Jo-Hälften am Ultimaker-3D
Drucker
Einpressen der Gewindeeinsätze in die
Jo-Jo-Schalen
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Das Jo-Jo wird zusammengebaut

Schüler bei der Montage des Jo-Jos
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Die zusammengebauten Jo-Jos werden
getestet