Eine einmalige Musikstunde erlebten Schülerinnen und Schüler zweier Klassen der Großen Schule, als am Dienstagvormittag Musiker aus Syrien, Kurdistan, dem Senegal und Guinea mit ihren landestypischen Instrumenten eine Unterrichtsstunde gestalteten.

02 klSie sind Teilnehmer des Projekts „Welcome Board zu Gast im Klassenzimmer“ für geflüchtete und immigrierte Musiker, das vom Musikland Niedersachsen durchgeführt wird und mit einem Workshop in der Bundesakademie unter der Leitung von Martin Lüdke vorbereitet wurde.
In der Großen Schule durften sie ihre ersten praktischen Erfahrungen machen. Die Schüler zeigten sich sehr interessiert und konnten typische Instrumente wie Djembé, Kamantsche, und Daburka aus nächster Nähe sehen, hören und sogar ausprobieren.01 kl Sie erfuhren auch, dass die Musik dieser Länder noch Teil des Lebensalltags ist und zum festen Bestandteil von Festen gehört. Begeistert klatschten sie bei den Liedpräsentationen mit und lernten den arabischen Text des bekannten Kanons „Bruder Jakob“. Die Schüler wunderten sich, dass die Musiker sich untereinander erst seit zwei Tagen kannten und schon gemeinsam Musik machten. Sie erlebten somit unmittelbar die verbindende Kraft der Musik über alle Nationalitäten hinweg.
In den nächsten Wochen werden die Musiker in ganz Niedersachsen in 30 Schulen zu Gast sein und dank des Workshops sehr gut vorbereitet als Wegbereiter einer anderen Kultur unterwegs sein.

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