Wie funktioniert eigentlich ein Orchester? In der Theorie kannten sich die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen der Grundschulen Cramme, Halchter und Kissenbrück richtig gut aus, denn sie hatten das Thema schon im Unterricht durchgenommen.

Bild01aWie aber die Orchesterarbeit in der Praxis aussieht, konnten die Grundschülerinnen und Grundschüler am Freitag, dem 8. Februar, an der Großen Schule vor Ort erleben. Das aus knapp 40 Schülerinnen und Schülern bestehende Schulorchester stellte sich vor und lud zum Mitmachen ein. Die Kinder lernten zunächst Vieles über die unterschiedlichen Instrumentengruppen, erfuhren, wie wichtig die richtige Sitzordnung in einem Orchester ist, warum ein Orchester ohne den Dirigenten (bzw. die Dirigentin) nicht wirklich funktioniert und konnten schließlich einigen Orchesterstücken lauschen. Auch bot sich für die jungen Menschen die Gelegenheit, Instrumente Bild02aauszuprobieren oder den Orchestermitgliedern und der Dirigentin Karin Löffler Fragen zu stellen. Beides wurde sehr gut angenommen. „Das enorme Engagement und die große Spielfreude, mit der die Schülerinnen und Schüler des Orchesters den Grundschülern Einblicke in die Orchesterarbeit gegeben haben, hat mich sehr beeindruckt“, so Frau Löffler nach der Veranstaltung.
Die Grundschülerinnen und Grundschüler lernten an diesem Tag nicht nur das Orchester, sondern auch die Schule besser kennen. In Empfang genommen wurden sie von der Orchesterklasse 6c, die in Eigeninitiative beeindruckende Begrüßungsschilder gebastelt hatte und den Kindern in Kleingruppen ihre persönlichen Highlights der Schule zeigte: Die große Sammlung von lustigen Taschenbüchern in der Schulbücherei, den Niedrigseilgarten, die Kletterwand, die Tischtennisplatten oder das Fußballfeld. „Insgesamt war dies“, resümierte Cora Teske, zuständig für die Zusammenarbeit mit den Grundschulen, „ein gelungener Vormittag, der zeigte, wie gewinnbringend eine gute Zusammenarbeit der Schulen für alle Seiten sein kann.“
Cora Teske