Sie waren dabei beim Schulentscheid im Vorlesewettbewerb der 6. Klassen, den der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in diesem Jahr zum 60. Mal durchführt: Aylin Aric und Lennard Sentner aus der 6a, Jocelyn Edler und Alicia Hesselbarth aus der 6b, Maximilian Bauer und Frieda Kobmann aus der 6c und Pauline Kaufhold und Stine Lange aus der 6d.

01 klWas sie vorgelesen haben? Einmal in Kurzfassung von Deutschlehrer Frank Stuhlmann, der den Vorlesewettbewerb seit einigen Jahren an der Großen Schule organisiert:

„Also, das war so: Plötzlich war es da! Dieter, das Stinktier. Zora hatte nämlich Geburtstag, ihren zehnten! Von nun an würde es sie überallhin begleiten. Und dann gab es noch Pauline! Stellt euch einmal vor, die war die ganze Nacht über in der Schultoilette eingesperrt. Was für ein Drama! Ach ja, und erst die fantastische Fahrt im Nimmerzeit-Express, und dann Mount Caravan, das Internat und das uralte Buch, in dem es um die Zukunft der Menschheit geht! Ich kann euch sagen, man erlebt schon irre Sachen, wenn man in eine alte verwitterte Villa umzieht, in der es angeblich spukt. Und einem Wolf kann man auf einem stillgelegten alten Bahnhof begegnen, wo denn sonst? Ganz zu schweigen von der Klassenfahrt auf die Insel Vlieland! Stellt euch das bloß einmal vor: Kiki wurde eines morgens in den Dünen gefunden. Erwürgt! Apropos gefunden! Na ja, nicht ganz! Eher bekommen: Also, Nemo hatte ein seltsames Päckchen bekommen. Was darin war? Oder besser, wer? Icy-Ice-Monsta höchstpersönlich. Kennt ihr nicht? Na, das ist der plüschige Yeti-Ritter. Der hatte aber wirklich nichts mit dem Brand zu tun in Ostwinds Unterstand. Gott sei Dank konnte der schwarze Hengst den Flammen in letzter Sekunde entkommen. Ob Victor hätte helfen können? Vielleicht. Vielleicht aber auch nicht, denn der Detektiv, der sich zur Tarnung gern falsche Schnurrbärte ins Gesicht klebt,  war gerade sehr beschäftigt. Er sollte nämlich ganz Venedig durchkämmen, um die Brüder Bo und Prosper finden ...“

Nichts verstanden? Macht nichts! Es lohnt sich nachzulesen oder sich von den spannenden Büchern erzählen zu lassen, aus denen am Freitag, dem 07.12.18, im Medienzentrum der Großen Schule meisterhaft vorgelesen wurde. Maximilian könnte etwas über Rüdiger Bertrams „Stinktier & Co - Gegen uns könnt ihr nicht anstinken“ erzählen und  Aylin kennt sich mit Sonja Kaiblingers „Chloé völlig von der Rolle“ aus. Wer etwas über „Victor und der Wolf“ von Hannes Klug erfahren möchte, kann Lennard danach fragen. Frieda weiß viel über Anna Ruhes „Mount Caravan“ zu erzählen und in die „Sackgasse 13“ kann Pauline alle Interessierten mitnehmen. Was es mit „Schnick, schnack, tot“ von Mel Wallis de Vries auf sich hat, weiß Stine am besten. Alicia verrät vielleicht noch ein paar Einzelheiten zu Charlotte Habersacks „Bitte nicht öffnen, bissig!“ Und was für eine Geschichte sich hinter dem Buch „Ostwind - Aris Ankunft“ von Lea Schmidbauer verbirgt, darüber weiß Jocelyn bestens Bescheid. Cornelia Funkes „Herr der Diebe“ war das Überraschungsbuch, aus dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unvorbereitet vorlesen mussten. Ein Tipp an alle, die diese spannende Geschichte kennen lernen wollen: Selbst LESEN!

02 klDie Vorleserinnen und Vorleser machten es der Jury auch in diesem Jahr wirklich nicht leicht. Frau Wagner vom Medienzentrum, Frau Henker aus der Elternschaft und Frau Löffler und Herr Stuhlmann als Lehrkräfte der Schule gaben ihr Bestes für eine faire Entscheidung. Viele hätten gewinnen können, wenn es mehr als einen ersten Preis gegeben hätte. Aber leider konnte nur einer gewinnen. Am Ende eines spannenden Wettbewerbs musste sogar noch ein Stechen entscheiden, wer den Sieg davonträgt. Zu einem schönen dritten Platz gratulieren wir Alicia Hesselbarth (6b). Mit Lennard Sentner (6a) freuen wir uns über einen tollen zweiten Platz. Unsere herzliche Gratulation für den ersten Platz gilt Frieda Kobmann (6c). Frieda wird die Große Schule im Neuen Jahr in der nächsten Runde im Stadtentscheid vertreten. Wir drücken ihr ganz fest die Daumen.

Frank Stuhlmann