Skiprojekt 2010 (von Paul Jesußek)

Skiprojekt der Großen Schule 2010

Wie in jedem Jahr begann die Ski-AG mit einem wöchentlichen Treffen über das Schulhalbjahr hinweg, um sich kennen zu lernen und gegenseitiges Vertrauen aufzubauen.

Eine Woche vor Abfahrt konnte sich jeder, der nicht über eine eigene Ski-Ausrüstung verfügte, diese beim Wintersportladen S.O.S in Braunschweig gegen eine Gebühr ausleihen. Dort wurde auch die Bindung maßgerecht eingestellt.

Am Samstag, dem 9. Januar 2010, ging es nach einigen Startschwierigkeiten durch das Busunternehmen endlich los. Ziel unserer zehnstündigen Fahrt war Neukirchen in Österreich. Von dort aus sind wir mit unserem meist übergewichtigen Gepäck im Schlepptau mit der Gondel hoch zur Bergstation der „Wildkogel Ski-Arena“ gefahren.

Alle, die das erste Mal teilnahmen, waren von der mit Schnee bedeckten Berglandschaft beeindruckt. Nur noch ein kurzer Fußmarsch trennte uns von dem Wildkogelhaus, in dem wir die nächsten sieben Tage untergebracht sein würden.

Nach der Zimmer- und Gruppeneinteilung ging es gleich hinaus in den Schnee. Während die Anfänger noch in der Nähe des Hauses blieben und dort die erste Einweisung bekamen, konnten die Fortgeschrittenen schon mit ihren Betreuern auf den richtigen Pisten fahren.

In den nächsten Tagen trafen sich alle nach dem Frühstück in den eingeteilten Gruppen, um je nach Leistungsstand auf den gekennzeichneten Pisten zu fahren. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es weiter bis in den Nachmittag hinein. Bis zum Abendessen konnten wir unsere Zeit frei einteilen, ebenso wie den Abend, der durch altersangemessene Schlafenszeiten beendet wurde.

Während die Räumlichkeiten im Wildkogelhaus zufriedenstellend waren, war vor allem das Essen eher mäßig, sodass die Tipps derjenigen, die schon mal dabei waren, an dieser Stelle sehr von Nutzen waren. So hatten sich viele mit Wasserkochern, Instant-Suppen u.ä. eingedeckt. Außerdem konnte man in der Restauration des Hauses Speisen von der Karte bestellen.

Höhepunkte wie z.B. der Hüttenabend, das Skirennen und die Skitaufe, bei der jeder Anfänger einen Namen bekommt, rundeten unseren Aufenthalt positiv ab.

Überschattet wurde unsere Skifreizeit dadurch, dass sich Lea aus der 8c gleich am zweiten Tag einen offenen Beinbruch zugezogen hatte.

Es war eine schöne Woche und alle waren traurig, als es wieder nach Hause ging. Die Meisten freuen sich daher auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.


An dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an unsere Betreuer!