2. Bericht vom Kenosha-Austausch 2009

Abenteuer New York City und Washington D.C.

2. Bericht aus Kenosha                                                              zur Kenosha-Bildergalerie bitte hier klicken

 

Die Wolfenbütteler Gymnasiasten sind inzwischen vom Schüleraustausch mit Kenosha, Wisconsin zurückgekehrt. Marlena Rafelt berichtet über den zweiten Teil der Reise:Die Familien zu verlassen war für die meisten von uns schwierig, denn immerhin sind es noch zehn lange Monate ehe der Gegenbesuch stattfindet, den wir alle sehnsüchtig erwarten.

Mit „Supershuttles“ (vorbestellten, blauen Großraumtaxis) erreichten wir schließlich New York, die Stadt, die niemals schläft.Zunächst ging es zum Times Square, dem pulsierenden Herzen der City: Blinkende Lichter, Lampen, riesige Screens mit Werbung, Lautstärke von hupenden Autos, Menschenmassen, Touristen und Taxen erschienen uns unvergleichlich. Die Polizeistation (NYPD= New York Police Department) geht in dem Leuchtschriftgewimmel nahezu unter, vielleicht hat sie sich zu sehr an ihre Umgebung angepasst.Am nächsten Morgen fuhren wir früh mit der U-Bahn zur Südspitze Manhattans. Durch die mittlerweile bekannten Sicherheitskontrollen ging es zur Fähre, um die Freiheitsstatue zu besuchen. Von deren erhabenem Sockel aus konnten wir den sonnigen, klaren Blick auf New Jersey und Lower Manhattan genießen.

Das nächste Ziel war Ellis Island, bekannt als erste Station für Immigranten nach New York, heute ein Museum zur Geschichte der Einwanderung in die Vereinigten Staaten. Abends bot uns das  Musical „Chicago“ am Broadway gute und für uns passende Unterhaltung, denn diese Stadt hatten wir alle schon auf unserer Reise besucht.Mittwochs stand der Besuch von „Ground Zero“, dem 2001 zerstörten World Trade Center, für uns auf dem Programm. Es war ein beeindruckendes, mitreißendes Erlebnis. Nach einer  Audiotour wurden wir durch die World Trade Center Galleries geführt und haben hier durch Zitate von Überlebenden und besonders den Bericht unserer Führerin erfahren, was Menschen an diesem unvergesslichen Tag gefühlt und erlebt haben.New York beeindruckte uns auch mit bekannten touristischen Highlights, so z.B. der Wall Street, dem Bahnhof Grand Central Station, dem Chrysler Building und der 5th Avenue. Das Empire-State-Building bei Sonnenuntergang war definitiv unser Highlight des Tages, nachdem wir diverse Stadtviertel, wie Little Italy, Soho, Greenvich Village und China Town besucht hatten und über den Washington Square geschlendert waren. Ein gemeinsamer Spaziergang über die Brooklyn Bridge im Sonnenuntergang beendete unser Programm in New York.

Der nächste Tag war geprägt durch einen zunächst nur als verspätet angezeigten, schließlich abgesagten Flug: Ein Transfer zu einem anderen Flughafen folgte, wiederum stundenlanges Warten, Abflug dann mit neun Stunden Verspätung.

Schließlich trösteten uns in Washington (nach einer äußerst bescheidenen Unterkunft in New York) im Hotel eine riesige Lobby, goldene Kronleuchter, frische Blumen und kuschelweiche Sofas sowie Kingsize-Betten.Eine Tour durch das Kapitol mit Informationen zum politischen System in den USA und ein Besuch eines „Smithsonian Museum“ standen am Folgetag auf dem Programm; ein Blick durch den Gartenzaun auf das „Weiße Haus“ durfte natürlich auch nicht fehlen.Ein weiteres Sightseeing-Programm stand am nächsten Tag auf dem Plan.

Washington erschien uns im Vergleich zu New York grün und leise. Wir besichtigten Monumente und Denkmäler, für die die Hauptstadt der Vereinigten Staaten berühmt ist, darunter das Lincoln Memorial, mit dessen großer, sitzender Statue, die für die Amerikaner Abschaffung der Sklaverei sowie Freiheit und Zusammenhalt der Nation symbolisiert. 

vorm Capitol