Austausch mit Kenosha - Fahrt der drei Gymnasien 2009
GAPP- A Never-ending Friendship
1. Bericht zum Schüleraustausch mit Kenosha
Ein Bericht von Kirstin MacLeod zur Kenosha-Bildergalerie bitte hier klicken
Seit vielen Jahren ermoeglicht das Programm GAPP (German American Partnership Program) Schülern aus den USA und Deutschland einen dreiwoechigen Austausch zwischen ihren Kulturen. Bereits seit dem 3. 10. sind 24 Schülerinnen , 2 Schüler und ihre 3 Lehrer zu Besuch in Wolfenbüttels Partnerstadt Kenosha am Lake Michigan im Bundesstaat Wisconsin. Die Schüler und ihre Lehrer nehmen seit ihrer Ankunft am Unterricht zweier amerikanischer Highschools teil. Zusätzlich zu den zahlreichen und vielfältigen Impressionen nehmen die Germans , wie sie von allen genannt werden, die Eindrücke der sogenannten Spirit-und Homecoming - Woche mit , bei der die Schüler ihre Loyalität und Verbundenheit zu ihrer Schule zum Ausdruck bringen sollen. Der Abschluss erfolgte traditionell durch das erste Footballspiel der Saison und den Homecomingdance , einem Ball, der für die Highschool-Schüler den Hoehepunkt des ersten Schulhalbjahres darstellt. Für die deutschen Gäste war die Homecoming Parade sicherlich das Highlight .
Zusammen mit dem Deutschclub sorgten die nun bereits schulbekannten Germans für viel Stimmung, da sie der Parade mit Go Germans-Go Tremper -Rufen gehoerig einheizten. ( Tremper ist der Name einer der beiden Highschools.)
Besonders auffällig kristallisierten sich in dieser Woche die Unterschiede zwischen dem deutschen und amerikanischen Schulsystem heraus. In den USA wird nichts dem Zufall überlassen: Füüer Pausenzeiten , Zuspätkommen und Kleiderordnung gelten jeweils sehr strikte Regeln. Zudem werden die Schüler häufig durch die Lehrer angespornt und in positivem Handeln bestärkt. Wenn aber die Hausaufgaben einmal nicht vorliegen, heisst es ganz nach dem Motto , Yes we can , du kannst es schaffen, wenn du nur willst; eine Strafe erhält der Schüler dann nicht , da das Wichtigste der endgültige Erfolg ist.
In den USA ist das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern generell sehr persoenlich und herzlich, da der Lehrer in den meist kleinen Klassen ein gutes Verhältnis zu seinen Schülern aufbauen kann.
Am vergangenenWochendende ging es dann nach Chicago. Zwischen Business-District und dem Hafen versuchten dann auch die Wolfenbütteler ihr Glück im Grossstadtjungel. Den bestren ubnd weitesten Überblick bot zum Schluss die Aussicht vom Skydeck des Willis-Tower (früher Sears-Tower).
In der zweiten Woche in Kenosha werden die Schüler weiterhin zur Highschool gehen und helfen das Kenosha Oktoberfest vorzubereiten. Die letzten anderthalb Wochen wird die Gruppe in New York City und Washington D.C. verbringen.